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Rechtsanwalt und Notar C. Jupe
Rechtsanwältin M. Beyer-Jupe
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Behandlungsfehler

Nach Mitteilungen aus der Bundesregierung haben Meldungen über medizinische Behandlungsfehler in Deutschland zugenommen, speziell auch im Hinblick auf den letalen Ausgang von durch medizinisches Versagen eingetretenen Krankheitsverläufen (z.B. Krankenhaus-Keime). Tatsache ist, dass sich seit zwei Jahrzehnten die Aufmerksamkeit auf Folgen nicht behandlungsgerechter medizinischer Eingriffe erhöht hat. Behandlungsmaßnahmen, die nicht dem Standard medizinischer Wissenschaft und Praxis entsprechen und zu einem Schaden für Patienten und Patientinnen führen, müssen geprüft werden.
Deshalb ist die Kanzlei Jupe & Beyer-Jupe bereits seit Ende der 80er Jahre damit befasst, Fälle von Behandlungsfehlern aus allen medizinischen Bereichen – sei es betreffend das persönliche Arzt-Patienten-Verhältnis, die Behandlung in der Klinik oder im Zusammenhang mit Leistungen anderer Gesundheitsberufe (z.B. Physiotherapeuten, Heilpraktiker usw.) juristisch zu prüfen, einzuschätzen und etwa bestehende Ansprüche von Patienten gemäß Mandantenauftrag durchzusetzen.

Schwerpunktmäßig bearbeiten wir Behandlungsfehlerfälle aus dem zahnmedizinischen und kieferchirurgischen Bereich - speziell im Hinblick auf Implantatbehandlungen im Mund- und Kieferbereich - sowie auch im Hinblick auf Implantatbehandlungen allgemein z.B. Brustimplantationen oder den Einsatz künstlicher Hüft- oder Kniegelenke.

Die Anzahl komplizierter Behandlungen hat erheblich zugenommen. Ständig eröffnen sich neue Möglichkeiten in der medizinischen Wissenschaft durch die Entwicklung immer fortschrittlicherer Behandlungsmethoden. Zum Wohle und zur Sicherheit der Betroffenen sind daher in Fällen, in denen Patienten aufgrund fehlerhaften ärztlichen Vorgehens Leid erfahren mussten, die Rechtsanwälte berufen, für den Ersatz des entstandenen Schadens und dessen Wiedergutmachung soweit möglich z.B. durch Schmerzensgeldleistungen Sorge zu tragen. Nicht zuletzt geht es bei dieser Art der juristisch-medizinischen Aufarbeitung auch um die Vermeidung der Wiederholung von Behandlungsfehlern in der Zukunft.

Verfahren

Eine Vielzahl von Schadensersatz- bzw. Regressverfahren, die unsere Kanzlei durchführt, endet mit dem sog. Vergleich (rechtswirksame Vereinbarung über die Klageforderungen im Wege beiderseitigen Nachgebens).
 
Damit sind in den meisten Fällen Erfolge der jeweils betroffenen Patienten und Patientinnen verbunden.

Dies liegt daran, dass die hinter den Behandlern (Ärzte/Krankenhäuser/medizinisches Personal) stehenden Berufshaftpflichtversicherer den Rechtsstreit im Hintergrund begleiten und bei Gefahr eines möglichem Erfolgs der jeweiligen Kläger und Klägerinnen diesen vorsorglich im Vergleichswege entgegen kommen. Die Beklagtenseite, die Behandler, hat an einem solchen Vergleichsschluss oft ein großes Interesse, um nicht wegen eines im Ergebnis des Rechtsstreits etwa nachgewiesenen fehlerhaften Handelns die namentliche Erwähnung in einem öffentlichen Urteil zu riskieren.

Kosten

Empfehlenswert ist immer der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, auch wenn im Falle des Obsiegens die Gegenseite alle Verfahrenskosten tragen muss. Die Kosten eines juristischen Verfahrens unter Einschaltung der Gerichte können sich rasch aufadddieren. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass die Kosten angeordneter Begutachtungen infolge gerichtlicher Beschlüsse von den jeweiligen Kläger/innen vorab vorzustrecken sind, wie auch die Gerichtskosten selbst.

C. Jupe und M. Beyer-Jupe
Rechtsanwälte, Notar